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Rückforderunegn Preiserhöhungen seit 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bezahlbare Energie   
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Rückforderunegn Preiserhöhungen seit 2010
Seite 2

 

Das hat die Schlichtungsstelle Energie jetzt zunächst einmal am Beispiel EWE festgestellt – siehe ausführlich auf unserer Webseite http://www.bezahlbare-energie.de/aktuell/neue-rückzahlungsansprüche-wegen-gaspreiserhöhungen-seit-2010/schlichtungsstelle-ewe-soll-70-zurückzahlen/ - und empfohlen, dass EWE den Kunden, die Rückzahlungsforderungen stellen, 70% erstattet. Im Grundsatz gibt sie uns Kunden voll Recht, aber die Schlichtung soll ja einen gangbaren Kompromiss aufzeigen und daher lautet die Empfehlung auf 70%. Das ist durchaus akzeptabel, wenn man bedenkt, dass das Schlichtungsverfahren für uns Verbraucher völlig kosten- und risikolos ist.

Wenn Sie seit 2010 Gaspreiserhöhungen in einem „Sondertarif" (alles, was nicht Grundversorgungstarif ist) hatten, können Sie diese Erhöhungen jetzt von Ihrem Versorger zurückfordern und sich, wenn der Versorger eine Erstattung ablehnt, mit diesem Ablehnungsbescheid an die Schlichtungsstelle Energie wenden. Ein neutral gehaltenes Musterschreiben für eine solche Rückforderung finden Sie im Anhang. Sie können die Rückforderung bei Ihrem Versorger einfach per Email einreichen. Er muss Ihnen laut EnWG § 111a innerhalb 4 Wochen einen begründeten Bescheid geben.

Für das Schlichtungsverfahren werden Sie folgende Dokumente brauchen:

- alle Rechnungen, in denen die Erhöhungen aufgetaucht sind
- die AGB, die seinerzeit galten
- die Erhöhungsschreiben des Versorgers

und Sie sollten Ihren Rückzahlungsanspruch ausrechnen und beziffern.

Für EWE-Kunden haben wir die AGB und die Erhöhungsschreiben und können sie Ihnen zur Verfügung stellen, für andere Versorger (derzeit) nicht.

Auf unserer Homepage können Sie nachlesen, dass EWE die Schlichtungsempfehlung nicht akzeptiert. Wer sein Geld von EWE zurückhaben will, muss also klagen. Mit der Schlichtungsempfehlung in der Tasche bestehen aber gute Aussichten vor Gericht. Zumindest wer eine Rechtsschutzversicherung hat, kann und sollte klagen.

Ob andere Versorger eine Schlichtungsempfehlung akzeptieren, bleibt abzuwarten. Einen Versuch ist es wert, weil die Schlichtung wie gesagt für uns Verbraucher kosten- und risikolos ist. Wer Zeit und Lust hat, sollte sich die Arbeit machen. Für andere Versorger als EWE ist es etwas Pionierarbeit!

Wer Arbeit und Risiko zunächst scheut, hat die Möglichkeit unter Verweis auf die geltende Rechtsprechung, Zahlungen unter Vorbehalt zu leisten. Damit meldet der Kunde seine Rechtsansprüche ab Einspruch an und kann abwarten, wie Gerichte in anderen Fällen entscheiden.

Dieser Einspruch hat spätestens und auf jeden Fall  bei der Jahresabrechnung zu erfolgen.

 www.bezahlbare-energie.de



Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. September 2015 um 21:12 Uhr
 
 
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