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Buxtehuder Gasrebellen siegen vor Gericht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Quelle: Buxtehuder Tageblatt; Rainer Schwartau   
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Buxtehuder Gasrebellen siegen vor Gericht
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 Der Standpunkt von Rainer Schwartau
Redaktionsleiter Buxtehude ( Buxtehuder Tageblatt)

Kampf um jeden Preis?

Die Stadtwerke Buxtehude machen den Eindruck eines Boxers, der nach mehreren schweren Schlägen am Boden liegt, bis neun angezählt ist, aber die Niederlage nicht wahr haben will.Sie werden die Forderungen gegen die verbliebenen Strom- und Gasrebellen abschreiben müssen. Und die Gerichts- und Anwaltskosten obendrein.

Schon die drei erstinstanzlichen Urteile des Buxtehuder Amtsgerichtes waren eine Klatsche erster Güte. Eigentlich hatten die Stadtwerke in den Vergleichen mit zwei weiteren der verbliebenen Rebellen die richtigen Konsequenzen gezogen, und eine Niederlage faktisch eingeräumt.

Doch dann wechselten sie die Anwälte und verstiegen sich vollends. Dass diese – übrigens auch von den Strom und Gaskunden zu bezahlenden Anwälte – den Amtsrichter als „juristische Laiensphäre“ abkanzelten, ist für sich schon ein starkes Stück.

Aber dass sie gemeinsam mit den Stadtwerken offenbar auch fachlich nicht in der Lage waren, dem Landgericht klar zu machen, um welche Zeiträume und Beträge es bei den Forderungen gegen die Kunden eigentlich geht, wirft schon die Frage auf, was die Stadtwerke eigentlich bezwecken.

Sie tun leider herzlich wenig, um den Vorwurf der Gasrebellen zu entkräften, dass es ihnen vor allem um die Abschreckung von aufmüpfigen Kunden geht.

Klar ist, die Strom- und Gaslieferanten, leider auch die öffentlichen, wollen möglichst vermeiden, ihre Zahlen offen zu legen. Sie stünden im Wettbewerb, argumentieren sie. Ob das als Begründung ausreicht, sei dahingestellt.

Aber ohne nachvollziehbare Zahlen ist ein Prozess nicht zu gewinnen.

Stattdessen auf irrlichternde Anwälte zu setzen, die die Kunden in immer neue juristische Auseinandersetzungen zwingen und damit auf die Abschreckungskarte zu setzen, ist beschämend.



 
 
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